(KOF/SMT) Am
25 Januar gibt es wieder zwei Dinge zu feiern: Die
römisch-katholische Kirche feiert heute die Bekehrung des
Paulus, die orthodoxe Kirche gedenkt des Heiligen Gregor von
Nazianz, der den Ehrentitel „der Theologe“ trägt.
Gregor der Theologe
gehört zu den bedeutenden östlichen Kirchenvätern. Er
wurde um 330 bei Nazianz geboren und war später Erzbischof von
Konstantinopel. Eine tiefe Freundschaft verband ihn sowohl mit
Athanasius dem Großen, als auch mit Basilios von Cäsarea.
Der
heilige Franz von Sales gehört wohl zu den beeindruckendsten Heiligen aus
der Zeit der Gegenreformation. Am 21. August 1567 wurde Franz in
Schloss Sales bei Annecy im Südosten Frankreichs geboren, er
wuchs wohl behütet auf und genoss eine gute Erziehung. Während
seines Studiums der Rechtswissenschaften reifte in ihm der
Entschluss, Priester zu werden.
21. Januar - Agnes von Rom, Lämmersegnung im Vatikan
(KOF/FM) Am 21. Januar feiert die katholische und orthodoxe Kirche den Gedenktag der heiligen Agnes von Rom, die vermutlich Mitte des 4. Jahrhunderts den Märtyrertod starb. Jedes
Jahr segnet der Papst an ihrem Gedenktag zwei Lämmer, aus
deren Wolle das Pallium, welches den erzbischöflichen Metropoliten am
Fest der hl. Apostel Petrus und Paulus überreicht wird. Der
Name Agnes leitet sich vom lateinischen Wort Agnus (Lamm) ab. Das Pallium wiederum soll daran erinnern, dass der Bischof als Oberhirte die Aufgabe hat, die verstreuten Lämmer zurück in die Herde zu führen. VIDEO: Lämmersegnung 2009
(KOF/LMJ) Heute ist im julianischen Kalender der 6. Januar. Daher feiert die orthodoxe Kirche slawischer Tradition zusammen mit dem Patriarchat von Jerusalem, den heiligen Berg Athos und anderen orientalisch-orthodoxen Kirchen das Hochfest Theophanie, der Erscheinung Gottes.
Es ist das älteste kirchliche Fest,
das auf ein bestimmtes Datum festgelegt wurde. Thema des Festes ist,
dass die göttliche Dreiheit der Welt offenbar wird, ihr erscheint und zwar in Jesus Christus.
18. Januar - Athanasios und Cyrill von Alexandrien
(KOF/SMT/LMJ)
Die orthodoxe Kirche feiert heute die Kirchenväter
Athanasios d. Gr. und Cyrill
von Alexandrien. Dieser wurde um 380 in
Alexandria geboren. Nach einer hevorragenden Ausbildung und einer
Zeit als Einsiedler wurde er 412 zum Patriarchen von Alexandria
gewählt. Sein Leben lang kämpfte der große Theologe
für den wahren Glauben und gegen die Irrlehren des Arius und
Nestorios (beide hatten ein anderes Verständnis von den Naturen
Christi; sie bekannten nicht, dass Christus wahrer Mensch und wahrer
Gott war). Außerdem setzte er sich für die Bezeichnung
Mariens als „Gottesgebärerin“ [Θεοτóκος]
ein, was nicht nur der Nestorianismus verneinte.
(KOF/FM)
Unsere beiden Kirchen, die römsich-katholische wie die orthodoxe
feiern heute den Mönchsvater Antonios den Großen. Ergilt als der 1. Eremit und geistiger Vater aller
Eremiten, ja Vater des christlichen Mönchtums überhaupt! Er
wurde um 250 in Qiman el Arus in Ägypten als Sohn reicher
christlicher Eltern geboren. Mit zwanzig Jahren verwaltete er nach
dem Tod der Eltern die Familiengüter und zog seine jüngere
Schwester groß. Ein Satz Jesu im Matthäusevangelium (19,
21) veränderte sein Leben: „Wenn Du vollkommen sein willst,
dann verkaufe alles, was Du hast, und gibt es den Armen“.
(KOF/LMJ) Am 11.
Januar feiert die katholische und orthodoxe Kirche den Gedenktag des
heiligen Theodosios des Großen.
Der Heilige aus dem 5. Jahrhundert ist einer der
wichtigsten Mönchsväter dieser Zeit. Zusammen mit dem
heiligen Sabas kämpfe er gegen den Monophysitismus; er hatte die
Gabe der Prophetie und konnte so zahlreiche Leute vor den Gefahren
eines Erdbebens in Antiochien bewahren. Auch zahlreiche Wunder und
Heilungen sind überliefert; so schenkte er z.B. einem tot
geborenen Kind das Leben oder füllte nach einer Missernte die
Scheunen der Bauern.
(KOF/LMJ) Heute, am
10. Januar feiert sowohl die katholische, wie auch die orthodoxe
Kirche den Gedenktag des heiligen Gregors von Nyssa.
Der Bruder des
heiligen Basilius wurde nach 330 geboren und trat nach dem Tod seiner
Frau in das Kloster seines Bruders ein. 372 wurde er von Basilius zum
Bischof von Nyssa geweiht und wurde 380 zum Metropoliten von Sebaste
ernannt. Seine strenge, orthodoxe Haltung machte ihn auf dem 2.
ökumenischen Konzil von Konstantinopel, 381 n Chr. zu einem der
erbittertsten Gegner der arianischen Häresie.